Linux Distributionen - Zusammenfassung versch. Informationen
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Linux Distributionen - Zusammenfassung versch. Informationen
by: Soki at 11.03.2010 17:27:11Hallo zusammen,
Linux, das unbekannte Wesen... so oder so ähnlich fühlen wohl die meisten bei dem Thema. Es gibt unzählige Distributionen mit verschiedenen Vor- und Nachteilen, doch welche ist für einen Anfänger überhaupt sinnvoll ? Welche machen mir den Einstieg einfach und von welchen sollte ich als Anfänger lieber erstmal ganz die Finger lassen ? Wo finde ich wirklich anfängerfreundliche Infos ?
Diese und andere Linux-bezogene Fragen werden wir in diesem Thread ganz kurz ansprechen, um euch den Einstieg in die Materie ggf. ein wenig einfacher zu gestallten.
Kurze Info zu Linux:
Linux ist in fast jedem Fall kostenlos. Doch gibt es auch von Firmen angepasste Linux Versionen zu kaufen.
Hier eine kleine Übersicht über die gängigen, einfachereren, Distributionen, die für Anfänger geeignet wären:
Ubuntu
Ubuntu ist eine Linux-Distribution, die auf Debian basiert. Der Name der Distribution bedeutet auf Zulu etwa „Menschlichkeit“ und bezeichnet eine afrikanische Philosophie. Die Entwickler verfolgen mit Ubuntu das Ziel, ein einfach zu installierendes und leicht zu bedienendes Betriebssystem mit aufeinander abgestimmter Software zu schaffen. Dies soll unter anderem dadurch erreicht werden, dass für jede Aufgabe genau ein Programm zur Verfügung gestellt wird. Das Projekt wird vom Unternehmen Canonical Ltd. gesponsert, das vom südafrikanischen Unternehmer Mark Shuttleworth gegründet wurde. Ubuntu konnte seit dem Erscheinen der ersten Version im Oktober 2004 seine Bekanntheit stetig steigern und ist heute eine der meistgenutzten Linux-Distributionen. Neben Ubuntu selbst, welches GNOME als Desktopumgebung einsetzt, existieren verschiedene Abwandlungen. Zu den offiziellen Unterprojekten gehören Kubuntu mit KDE, Xubuntu mit Xfce und Lubuntu mit LXDE als Desktopumgebung sowie Ubuntu Studio, das speziell auf die Anforderungen von Audio-, Grafik- und Videobearbeitung ausgerichtet ist.
Der große Vorteil für Anfänger bei dieser Distribution liegt auf der Hand. Es ist im Grunde alles, was ein durchschnittliches Online-Herz benötigt, bereits vorinstalliert. Vom Torrentclient, über Officesoftware, über Spiele, über FTP, über über über... alles bereits installiert. Das nachinstallieren gestaltet sich sehr einfach... es gibt die Möglichkeit per Packetmanager zu suchen und direkt zu installieren. Hier werden, im Gegensatz zu anderen Distris, keine Packetkenntnisse benötigt. Auch Packetabhängigkeiten werden automatisch gehandelt.
Ich kann diese Distribution jedem Anfänger ans Herz legen.
Quelle: Wikipedia (MEHR)
Debian
Debian ist ein Betriebssystem, das besonderen Wert darauf legt, dass die in ihm enthaltene Software die Anforderungen von Freier Software erfüllt. Debian verwendet im Moment den Linux-Kern. Weil die meisten grundlegenden Systemwerkzeuge vom GNU-Projekt stammen, wird auch von Debian GNU/Linux gesprochen. Debian enthält eine große Auswahl an Anwendungsprogrammen und Werkzeugen; derzeit sind es über 25.100 Programmpakete. Neben Debian GNU/Linux mit dem Linux-Kernel existierten auch Varianten mit anderen Kerneln, die sich zurzeit noch in Entwicklung befinden. Die aktuelle stabile Version heißt Debian Lenny.
Das Debian-Projekt wurde durch Ian Murdock am 16. August 1993 ins Leben gerufen. Heute arbeiten über 1.000 Personen mit, die das System zusammenstellen. Debian ist eine der wenigen Distributionen, die sich GNU/Linux nennen dürfen (siehe GNU/Linux-Namensstreit). Das Debian-Projekt folgt damit der Auffassung der Free Software Foundation, dass das Linux genannte Betriebssystem eine Variante des GNU-Systems ist. Debian-Entwickler kann jeder werden, der das sogenannte New-Maintainer-Verfahren erfolgreich durchläuft, das die Bewerber unter anderem darauf testet, ob sie die Ideologie des Projekts teilen.
Der Name der Distribution leitet sich von den Vornamen des Debian-Gründers Ian Murdock und seiner Ex-Frau Debra ab.
Das System ist bekannt für seine Paketverwaltung APT. Mit diesem ist es möglich, alte Versionen von Debian GNU/Linux durch aktuelle zu ersetzen oder neue Softwarepakete zu installieren. Es ist ebenfalls dafür zuständig, alle von einem Programm benötigten Abhängigkeiten aufzulösen, also alle Programmpakete zu installieren, welche die gewünschte Software benötigt.
Quelle: Wikipedia (MEHR)
Suse
OpenSuse, ehemals SUSE Linux und SuSE Linux Professional, ist eine Linux-Distribution der Firma Novell beziehungsweise deren Tochterunternehmen Suse Linux GmbH (ehemals Software- und System-Entwicklungsgesellschaft mbH).
Die größte Besonderheit der Distribution ist das hauseigene Installations- und Konfigurationswerkzeug YaST, das eine zentrale Schnittstelle für das gesamte System darstellt. Ebenso findet sich dort SaX2 („SUSE advanced X11 configuration“), das die Einrichtung der Grafikkarte, Maus und Tastatur vornimmt. Der Name „YaST“ stammt vom englischen „Yet another Setup Tool“ (deutsch: „Noch ein weiteres Installationswerkzeug“).
Im Vergleich mit anderen Heimnutzer-Distributionen stellt auch die LSB-Zertifizierung der Distribution etwas Besonderes dar: So sind verschiedene Versionen der Distribution jeweils LSB-zertifiziert worden. Die Version openSUSE 10.2 ist LSB-3.0-zertifiziert.
Traditionell war SuSE Linux stets eine KDE-zentrierte Distribution. Diese auf der Qt-Bibliothek basierende Desktop-Umgebung wurde seit den späten 1990er Jahren standardmäßig als Arbeitsumgebung installiert, gleichzeitig standen und stehen zahlreiche KDE-Entwickler auf der Gehaltsliste von SUSE. Nach der Übernahme SUSEs durch den Softwarekonzern Novell, der zuvor die Firma Ximian des GNOME-Gründers Miguel de Icaza aufgekauft hatte, verschob sich die Gewichtung der Entwicklungsarbeit stärker in Richtung GNOME. Ab openSUSE 10.3 stehen nun auf jenen Installationsmedien, die beide Plattformen enthalten, GNOME und KDE als gleichwertige Optionen zur Verfügung. Alternativ dazu bietet Novell CDs als Installationsmedium an, die jeweils nur eine dieser beiden Arbeitsumgebungen enthalten. GNOME arbeitet nun besser mit dem Composition-Manager Compiz zusammen. Ein Charakteristikum ist, dass der openSUSE-GNOME-Desktop stark auf Mono setzt, das ebenfalls von Ximian entwickelt wurde. So wird als Standard-Audiospieler Banshee eingesetzt, als Desktop-Suchmaschine dient Beagle, anstelle des traditionellen GNOME-Hauptmenüs kommt der in C# geschriebene SuSE Linux Application Browser (SLAB) zum Einsatz. Die ebenfalls Mono-basierte Wiki-artige Notizapplikation tomboy ist als Applet im GNOME-Panel eines neu installierten openSUSE zu finden. Als Bilderverwaltung installiert openSUSE das von Novell geförderte F-Spot. Im Vergleich zu GNOME ist KDE bis auf das SUSE-spezifische Menü Kickoff deutlich weniger stark verändert worden, erzeugt aber durch sein stärker an Windows angelehntes Bedienkonzept bei Neueinsteigern oftmals schneller das Gefühl von Vertrautheit mit der neuen Arbeitsumgebung.
Quelle: Wikipedia (MEHR)
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... ich jogge nicht, ich laufe Amok !

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